28. Januar 2011

Keinen Meter 2011

Für das Jahr 2011 hat die frisch fusionierte Nazipartei „NPD – Die Volksunion“ eine "Bremen-Offensive" angekündigt. Geplant ist ein Großaufmarsch am 1. Mai sowie der Einzug in die Bremische Bürgerschaft bei den Wahlen am 22. Mai. Das antifaschistische und antirassistische Bündnis „Keinen Meter“ will dazu beitragen, diese Offensive zu einem Desaster zu machen, Ziel ist eine antirassistische Kampagne für Bremen und die Verhinderung des Nazi-Aufmarsches am 1. Mai 2011.
Keinen Meter!
Die letzten Versuche der NPD, in Bremen aufzumarschieren, scheiterten weitgehend am starken Gegenwind. Damals hatten die antifaschistischen Bündnisse „No Nazis“ (1999) bzw. „Keinen Meter“ (2006) zu Demonstrationen aufgerufen, an denen sich viele BremerInnen beteiligten. Die Idee bleibt, sich den Nazis mit möglichst vielen Menschen in den Weg zu stellen und einen Aufmarsch so zu verunmöglichen.
Keinen Meter! Gegen soziale Ausgrenzung und Rassismus – Antifaschistischer 1. Mai 2011 in Bremen
www.keinen-meter.org

1 Kommentar:

Jörg Vogeler hat gesagt…

Ich bin gegen die Demonstrationen von Gewerkschaften und anderen Gruppen gegen den Nazi-Aufmarsch am 1. Mai in Bremen !

Ich bin davon überzeugt, dass diese Gegendemonstrationen und die Polizeieinsätze nichts anderes bewirken, als die Aktivitäten der Neonazis in der Öffentlichkeit bekannter zu machen und aufzuwerten. Ignorieren wir sie doch lieber! Lassen wir sie durch menschenleere Straßen ziehen, alle Geschäfte geschlossen, Rolläden runter, Gardinen zugezogen, kein Mensch auf der Straße, dem sie zu imponieren versuchen können außer Polizei zur Bewachung. Klar: Man muß den Nazis entgegentreten, wenn sie z.B. ausländerfeindlich AGIEREN. Aber ihre Meinung sagen dürfen, das sollen sie doch ruhig, auch in Demos. Es interessiert nur keinen! Wir stehen für eine weltoffene Gesellschaft und für kompromißlose Meinungsfreiheit, auch für Dumme und Zurückgebliebene.

Natürlich würde eine solche "stille Gegendemo" ebenfalls Vorbereitung bedürfen: Ansprache der Anwohner, öffentliche Aufrufe, den Demobereich in der entspr. Zeit zu meiden, Weser-Kurier-Aufmachung etc., fröhliche Straßenfeste abseits der Nazi-Demo. Schnell wird den Nazis dann die Lust am Marschieren vergehen, wenn sie niemanden haben, an dem sie sich "reiben können", wenn keine Zusammenstöße passieren über die danach groß berichtet wird.